Eine Produktion der
Cannes - The Hype Is On!
Der Nazivampir hat in Cannes abgeräumt! Nach zwei langen, harten Tagen und einer beinahe durchge....arbeiteten Nacht steht der aufsehenerregende Höhepunkt der deutschen Festivalbereicherungen (nach Uwe Bolls "Postal") fest: Der Goldene Nazivampir hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen!

Ein überfülltes Screening-Kino, vor dessen Tür Leute abgewiesen werden mußten, weil alle Sitzplätze belegt waren, lautstarkes Gelächter und entsetztes Schweigen während des Films, ein Interview mit Reuters, bundesweite Berichterstattung in der BILD-Zeitung, ein Eintrag bei "Die Welt Online", ein Interview mit dem "Filmnews"-Podcast, Erwähnung in der "blickpunkt:film", "Professional Production" und "Screen International", ein Feature auf dem französischen Canal+...ja, man kann sagen, dass der Nazivampir ziemlich gut angekommen ist. Weitere Höhepunkte in Cannes waren ein erbauliches Gespräch mit Dr. Uwe Boll über die Kunst, in Deutschland Filme zu machen (ja - er hat eine DVD vom Nazivampir bekommen), Festivalanfragen aus Amerika und Kanada und etliche interessierte Verleiher...die natürlich so schnell wie möglich einen fertigen Film sehen wollen.

Wir halten uns ran! Der Sommer sollte dem Nazivampir gehören!

(Ach ja...Tarantino saß nicht im Screening, bekommt aber auch eine DVD. Kein Wunder, schließlich ist der Fake-Trailer "Werewolf Women Of The SS", der zwischen den beiden "Grindhouse"-Werken "Death Proof" und "Planet Terror" läuft, ein geistiger Zwilling des Nazivampirs...)


Bild von Cannes

Eine Lanze brechen für Uwe Boll
Ich weiß, der deutsche Filmemacher Uwe Boll wird landläufig gerne als "schlechtester lebender Regisseur" geschmäht, und seine Kritiker haben ein gigantisches Talent bewiesen, äußerst bunte und saukomische, schändliche Kommentare zu jedem neuen Werk aus seiner Produktionsschmiede Boll KG hervorzubringen. Und ja - sicherlich ist die Qualität seiner Filme diskussionswürdig. Bis jetzt.

Denn jetzt kommt "Postal".

Wir hatten das Glück, Uwe Boll in Cannes kennenzulernen und haben uns mit ihm zu unterhalten, nachdem er uns persönlich in das zweite Market Screening seines neuesten Werkes "Postal" eingeladen hatte. Ich kann meinen Hut nur ganz tief ziehen vor einem Mann, der den internationalen Film so unerwartet und grandios aus einer Krise gerissen hat.

"Postal" ist nicht mehr und nicht weniger als ein Geniestreich. Der Film macht die Grenzübertretung zum reinen Selbstzweck des Geschehens; man vermutet gar, dass Boll beim Verfassen des Drehbuches eine Liste vorliegen hatte, auf der er säuberlich alle Grenzübertretungen, die bisher im Kino undenkbar waren, genußvoll abgehakt hat. Höhepunkte des Filmes sind unter anderem (aber nicht ausschließlich):

- Eine homosexuelle Beziehung zwischen George Bush und Osama Bin Laden.
- Witze über die Taliban, über Kinderschänder, über jüdisches Zahngold.
- Kinder, die in Zeitlupe erschossen werden.
- Babys, die überfahren werden. Einfach so.
- Sex mit einer unglaublich fetten Frau. Ach ja, es ist Ralf Möller, der sie quer durch ihren Trailer Park-Wohnwagen schiebt.
- Ein rassistischer schwarzer Cop, der Behinderte quält und asiatische Omas mit der Schrotflinte erschießt.
- Ein widerlicher Penis in Großaufnahme, der provokant im Bild hin- und herwedelt.
- Ein kompletter Stuhlgang vor der Kamera.
- Ein Liliputaner, der von hundert Pavianen vergewaltigt wird.
- In-den-Mund-Scheißen als sexuelle Obsession, die nur einem der beiden Partner gefällt (ja - dem Scheißenden).
- Sex mit sechs Frauen gleichzeitig.
- Sinnlose Gewalt in einem Sozialamt.
- Den Vergnügungspark "Little Germany", in dem es Gaskammer-Spielplätze und Dr. Mengele's First Aid Station gibt.
- Nicht zuletzt ein herausragender Gastauftritt des Regisseurs selbst.

Also, Freunde - ich weiß nicht, wo und wann der Film in deutsche Kinos kommen wird, aber zumindestens auf dem Fantasy Filmfest 2007 sollte er ein sicherer Kandidat sein. Seht ihn euch an, es ist das Beste, was das Kino seit Jahren gesehen hat. Wirklich. Befehl: Ansehen!

Und jetzt noch zwei Standbilder aus "Postal" - einfach großartig!

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Cannes 2007 - Fame Or Bust!
Das Cannes-"Work-In-Progress"-Screening ruft...und wir antworten.

Wir sind jetzt erstmal weg - in einer Nacht-und-Nebel-Aktion werden wir Cannes mit Nazivampir-Plakaten überfluten. In anderthalb Wochen melden wir uns zurück, dann mit Beweisfotos und frischen Berichten von der Cote d'Azur!
Die Postkarte
Aufgrund zahlreicher Anfragen: hier noch einmal die Postkarte mit dem Bild von Schloß Kottlitz. Sie stammt vermutlich aus dem Jahr 1939 oder 1940.

Postkarte_final

Schloß Kottlitz aus der Luft
Hier ein Detail aus den Luftüberwachungsaufnahmen der Amerikaner: Schloss Kottlitz auf einer Luftaufnahme aus dem Jahr 1942. In der linken oberen Bildecke eine zeitgenössische Postkarte.

Aerial

Historische Lehrfilme!
Aufgrund zahlreicher Anfragen möchten wir hiermit bekannt geben, dass das Filmmaterial von der RWU, das im "Goldenen Nazivampir" zu sehen ist, zu den Filmdosen gehört, die 1992 von spielenden Kindern in einem See im Grunewald entdeckt wurden, zusammen mit rund einem Dutzend anderer, versiegelter RWU-Lehrfilme aus den Jahren 1941-1945. Hier der Titel des verwendeten Filmes:

K_Film_Titel